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Die Kunst, eine ganze Ente im Ofen zu Garen – mit Knusperhaut und saftigem Fleisch

Die Kunst, eine ganze Ente im Ofen zu Garen – mit Knusperhaut und saftigem Fleisch

Du bist hier, weil du die ultimative Ente zubereiten willst, mit knuspriger Haut und saftigem Fleisch. Dann bist du richtig. Doch bevor wir loslegen, sollten wir uns um die Basis kümmern. Denn wenn du schon so viel Zeit investierst, um deine Gäste glücklich zu machen, dann solltest du nicht beim Grundmaterial – dem Fleisch sparen. Wir haben zwei grandiose Züchter aufgetan, die ihre Ente und Gänse in bäuerlicher Freilandhaltung aufziehen. Wir sind der Meinung besser geht es nicht. Hier kannst du die Enten und Gänse bestellen:

Das “Festtagsgeflügel” ist speziell rund um Weihnachten omnipräsent. Doch am Ende sich es meist nur erfahrene (Hobby)köche, die sich an den traditionellen Gänse- oder Entenbraten heran. Die Brust des Geflügels gilt als die risoko-ärmere und einfacher zu handelnde Variante. Dabei schmeckt das edle Geflügel – im Ganzen zubereitet – wesentlich intensiver, als in seiner zerlegten Form. Zudem ist es mit den richtigen Tipps kein Hexenwerk, eine hochwertige ganze Ente in großes Kulinarik-Kino zu verwandeln. Heute zeigen wir Dir deshalb dir Tricks für einen perfekten Entenbraten, die übrigens auch für ein ganzes Huhn oder eine ganze Gans gelten, wenn man die Gardauer etwas anpasst. Schau’ dir am besten direkt unser Video an. Fleischpapst Lucki Maurer zeigt dort exklusiv für Fleischglück-Leser seine Geheimtricks für die perfekte Ente im Ofen. DIe gelten übrigens auch für die Gans. Mehr Rezepte von Lucki findet ihr übrigens in seinem neuen Standarwerk “Fleisch Codex”, das ganz neu rausgekommen ist. (PS: Das Buch ist ein perfektes Geschenk für Fleischliebhaber)

Ente im Ganzen: Festbraten mit Tradition

Bevor ihr loslegt, checkt erstmal, ob ihr noch Equipment braucht, um die Ente à la Lucki Maurer zuzubereiten. Folgende Utensilien kommen zum Einsatz:

Die Weihnachtsente gehört ebenso wie die Martinsgans fest zu unseren kulinarischen Bräuchen. Doch wie kam es überhaupt dazu? Ein magisches Datum für das Einläuten der geflügelten Festbraten, ist der 11. November – heute denkt man dabei vor allem an den Martinstag. Noch viel früher stand diese Zeit aber für den Beginn des Winters und den bevorstehenden Advent über wurde streng gefastet. Weil das fette Geflügel im Freien nur schwer über die kalten Monate zu retten war, schlachtete man die Tiere und aß sich noch einmal richtig an ihnen satt, um die Fastenzeit gut zu überstehen. Mittlerweile steht der Genuss des Federviehs natürlich aus ganz anderen Gründen hoch im Kurs. Denn die Tradition rund um die diversen Geflügelarten hält sich bis heute und erlebt dieser Tage noch einmal einen modernen Wandel.

Ente im Ganzen aus dem Ofen

Die Challenge: Wie wird die Haut der Ente knusprig?

Bei den Eigenschaften eines perfekt zubereiteten Entenbratens ist man sich einig – wunderbar saftig sollte er sein. Das Fleisch fällt schon fast von allein vom Knochen ab, weil es so unglaublich zart und auf den Punkt gegart ist. Dazu gesellt sich die ebenmäßig gebräunte, krosse Haut. Doch wie gelingt diese Knusperhaut, ohne dabei in Sachen Garpunkt Kompromisse eingehen zu müssen?

Ein wichtiger Punkt vorab: Die Ente sollte auf keinen Fall frisch geschlachtet sein. Ein bis zwei Tage zum Reifen können verhindern, dass das Fleisch zäh und widerspenstig wird. In der Regel sollte bei Geflügel aber besonders auf eine rasche Verarbeitung geachtet werden. Auch die Ente darf deshalb nur bei einer Temperatur von maximal 4°C aufbewahrt werden. Hier haben wir einige Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit von Geflügel zusammen gefasst.

Ente im Ganzen aus dem Ofen

Vorbereitungen für die Knusperhaut

Bevor der Braten jedoch in den Ofen darf, gilt es noch ein paar Vorbereitungen zu treffen. Die küchenfertige Ente sollte ringsherum gründlich abgetrocknet werden, bevor sie mit den Gewürzen eingerieben werden kann. Um auch möglichst viel Aroma in das Fleisch zu bekommen, kann man eine gewürzte Butter zwischen Haut und Muskel einarbeiten. So dringt der Geschmack tief in die Ente ein und zugleich verteilt sich die Butter zu Beginn des Garvorgangs gleichmäßig über die gesamte Entenhaut, ohne die Gewürze abzuspülen.

Hat die Ente dann eine erste zarte Bräunung erreicht, haften auch die Gewürze fest an der Haut. Jetzt kann man damit beginnen, den Braten wieder und wieder mit dem Sud aus dem Bräter zu begießen. Das Eigenfett des Geflügels und die zusätzliche Butter, lassen die Haut am Fleisch unter der Hitze des Ofens förmlich frittieren.

Damit die Ente sowohl von Außen, als auch von Innen zeitgleich auf den Punkt gelingt, starten wir mit einer eher niedrigen Temperatur und geben erst wenn das Fleisch ausreichend vor gegart ist, ordentlich Hitze dazu. So kann die Haut zum Ende hin noch einmal schön aufknuspern, ohne zu verbrennen.

Ente im Ganzen aus dem Ofen

Woher kommt die Bratensauce?

Auch das Geheimnis einer grandiosen Enten-Bratensauce wollen wir euch heute erklären. Dass sich beim Garen des Vogels im Bräter vor allem eine Menge Fett ansammelt, ist weitgehend bekannt. Doch wie kann daraus eine sämige Sauce werden? Wir machen es ganz kurz – überhaupt nicht. Das Entenfett kann nach der Zubereitung selbstverständlich aufgefangen und weiterverwertet werden, keine Frage. Aber für die tiefdunkle Bratensauce, die sich jeder gern zusammen mit den Beilagen auf den Teller gibt, braucht es ein paar Tricks.

Enten-Innereien als Basis für die Sauce

Des Rätsels Lösung sind die Innereien – viele lassen sie schon vor dem Kauf vom Metzger entfernen und nehmen sie gar nicht erst mit nach Hause. Ein fataler Fehler! Denn in ihnen stecken unzählige Aromen, die nur darauf warten Euren Braten in Form einer satten Sauce zu veredeln. Während also die Ente gemächlich im Ofen vor sich hin knuspert, bleibt genügend Zeit den Hals, die Nieren, das Herz und die Leber kräftig anzurösten und mit einem guten Wein abzulöschen.

Natürlich könnte man auch zusätzliche Geflügelteile kaufen und die Bratensauce aus ihnen zubereiten, die Basis würde aber am Ende geschmacklich nicht aufs gleiche Level kommen. Darum vergesst bei Eurer nächsten Weihnachtsente auf keinen Fall die wertvollen Innereien mit zu bestellen.

Ente im Ganzen aus dem Ofen

Ganze Ente aus dem Ofen: Das Tranchieren

Hat man die Zubereitung der perfekten Knusper-Ente erst einmal gemeistert, wird es vor dem Servieren noch einmal spannend. Denn der Vogel muss, nachdem er perfekt gebräunt aus dem Ofenrohr kommt, auch noch tranchiert werden. Wenn man darin bereits etwas Übung hat, kann man daraus auch gleich eine kleine Show für die Gäste am Tisch inszenieren. Andernfalls empfiehlt es sich vor dem großen Abend seine Hausaufgaben zu machen. Ein Probelauf mit dem ein oder anderen anatomisch gleichrangigen Brathähnchen schadet natürlich auch nicht, wenn man später beim kostbaren Entenfleisch nichts riskieren möchte.

Den ersten entscheidenden Schnitt setzt man am besten mittig am Brustknochen, um entlang des Gabelbeins das Brustfleisch auf der rechten und linken Seite vorsichtig herauszulösen. Als nächstes sind die Keulen und Flügel dran – sie lassen sich problemlos an den Gelenken mit dem Messer durchtrennen. Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für die klassische Schnittführung haben wir für Euch im Video zusammengefasst. Wir finden: So zubereitet macht die Ente der Weihnachtsgans ernstzunehmende Konkurrenz.

Einkaufstipps für den Entenbraten

Neben bestem Fleisch ist für den Genuss einer herausragenden Ente das richtige Equipment essentiell. Du brauchst:

 

Die perfekte Ente im Ofen

4.67 aus 21 Bewertungen
Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 2 Stdn.
Gericht Hauptgericht
Portionen 4

Zutaten
  

Für die Ente

  • Eine ganze Ente
  • 1 Orange unbehandelt
  • 1 Apfel
  • 4 EL Ahornsirup
  • Salz
  • 1 Bund Thymian

Für die Gewürzbutter

  • 150 g Butter
  • 1 Orange (Abrieb) unbehandelt
  • 1 Chili
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 frische Lorbeerblätter
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver

Für den Bratenansatz

  • 1/2 Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 Pastinaken
  • 1 Lauch (nur das Grüne)
  • Fett-Abschnitte und Knochen der Ente
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Geflügelfond
  • 100 ml Portwein
  • 100 ml Madeira

Für die Sauce

  • Salz, Pfeffer und Zucker zum Abschmecken
  • Madeira und Portwein zum Abschmecken

Für die Knödel

  • 5 klein geschnittene Semmeln
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch (warm)
  • 250 Gramm Bayerischer Knödelteig (Kartoffelteig)

Für das Blaukraut

  • 1 kleiner Kopf Rotkohl
  • 150ml Rotwein
  • 1 Schuss Weißweinessig
  • Saft von einer Orange
  • 4 EL Gänse- Enten- oder Rinderfett
  • Sternanis
  • Wacholder
  • Lorbeer
  • Nelken
  • Schwarzer Pfeffer
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 40 Gramm Risottoreis

Anleitungen
 

Die Ente vorbereiten

  • Am besten zunächst das Video oben im Artikel anschauen, da werden alle Schritte ausführlich erklärt. Dann geht's los: Die oft mitgelieferten Innereien aus der Ente herausnehmen. Die Ente von überschüssigem Fett befreien und herausstehende Federkiele mit einer Pinzette ziehen.
  • Ente großzügig mit Ahornsirup einreiben und anschließend salzen, sodass das Salz haften bleibt. Orange und Apfel in Viertel schneiden und in die Ente hinein geben. Ebenso den Thymian.
  • Aus der Butter, einer angedrückten Zehe Knoblauch, etwas Chili und Orangenabrieb eine Gewürzbutter aufkochen. Falls vorhanden, mit einer Spritze unter die Haut der Ente injizieren (wie im Video. Falls keine Spritze vorhanden ist, kann man sich diesen Schritt sparen.

Der Bratenansatz

  • Das Gemüse für den Bratenansatz grob würfeln und in einen großen Bräter geben. Zunächst ohne Fett scharf anrösten. Anschließend das Entenfett und die Knochen (z.B. Hals) - falls mitgeliefert - dazu geben. Weiter anrösten. Das Tomatenmark dazu geben und weiter scharf anrösten, dabei aufpassen, dass das Mark nicht verbrennt. Mit Portwein und Madeira ablöschen. Zuletzt etwas Geflügelfond aufgießen, kurz einkochen lassen und vom Herd nehmen. Lorbeerblätter und individuelle Gewürze dazu geben. Lucki verwendet hier z.B. "Schildkröten-Gewürz" (Mockturtle)
  • Die präparierte Ente auf das Gemüsebett setzen und den Bräter mit einem Deckel verschließen.
  • Die Ente im Ofen in einem geschlossenen Garraum eine Stunde bei vorgeheizten 140 Grad garen. Das funktioniert auch in einem Holzkohle-Keramikgrill gut und ergibt dabei traumhafte Rauchnoten.
  • Nach einer Stunde den Deckel abnehmen und die Haut der Ente immer wieder mit dem Sud begießen. Gegebenenfalls nochmal etwas Geflügelfond nachgießen. Nun mit offenem Deckel und etwa 1-2 Stunden weiter garen, dabei wird die Haut goldbraun. Am besten mit einem Kerntemperaturmesser beobachten: Sobald die Ente im Kern 75 Grad hat, ist sie perfekt.

Die Sauce

  • Ente aus dem Ofen/Grill nehmen und aus dem Bräter heben. Knochen und Lorbeerblätter entnehmen. Das Gemüse samt Sud in einen starken Standmixer geben und zwei Minuten durchmixen. Einen Schuss Portwein und Marsala dazu gießen und untermixen. Final mit Geflügelfond, Salz, Pfeffer und Zucker zur gewünschten Konsistenz und Aromatik bringen.

Die Knödel

  • Die Semmeln mit der warmen Milch einweichen und 10 Minuten ruhen lassen. Eier hinzufügen und kräftig durchkneten. Nun den Kartoffelteig unterarbeiten und mit Salz und Pfeffer würzen. Nochmal etwa 15 Minuten ziehen lassen, anschließend mit feuchten Händen die Knödel formen. In einem Topf mit Salzwasser etwa 25 Minuten sieden lassen - nicht kochen!

Blaukraut

  • Den Strunk vom Rotkohl entfernen und ihn mit einem Hobel in feine Streifen hobeln. Nun mit ausreichend Salz und etwas Zucker bestreuen und solange kneten, bis das Kraut spürbar Wasser zieht und weicher wird. Rotwein, Weißweinessig, Fett und Preiselbeeren dazu geben. Nun ein kleines Gewürz-Säckchen binden aus einem Stück Küchenleinen. Gewürze in gewünschter Dosierung (siehe auch Video) hinein geben, zubinden, und ebenfalls zum Rotkraut geben. Alles gut durchmischen.
  • Kraut in einen Topf geben und langsam erhitzen. Parallel einen Apfel und eine Zwiebel würfeln und in etwas Fett anschwitzen. Angeschwitze Würfel nun ebenfalls zum köchelnden Rotkraut geben. Zuletzt eine Handvoll Risottoreis dazu geben. Sobald der Reis zerfallen ist (nach ca. einer Stunde), erkennt man, dass das Kraut gar ist. Zudem gibt der Reis einen schönen Glanz und Bindung durch die Stärke.

Anrichten

  • Ente tranchieren und alles gemeinsam anrichten.
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54 Comments
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Monika D.
1 Jahr zuvor

5 stars
Einfach fantastisch und lecker! Super erklärt, tolle Tipps (z.B. gewürzte Butter unter die Haut) – habe diese Variante mal ausprobiert, obwohl ich mein eigenes Rezept habe. Aber du es es getoppt, brate Geflügel nur noch auf dieser Art und Weise. Vielen Dank dafür! 🙂

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
1 Jahr zuvor
Reply to  Monika D.

Das freut uns riesig! Danke!!

Christian W.
10 Monate zuvor

5 stars
Sehr gutes Rezept! Soll es zu Weihnachten geben bei uns. Ich habe aber eine Frage: Wie bekomme ich denn die gewürzte Butte überhaupt unter die Haut – bzw. dann sogar gleichmäßig?

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Christian W.

Hi Christian, schau dir mal das Video an, das wir neu dazu produziert haben. Mit so einer Spritze klappt das perfekt!
Liebe Grüße, das Fleischglück-Team

Dr. Torsten Voß
9 Monate zuvor

Hallo und guten Morgen,
vielen Dank für dieses Rezept. Ich habe schon vieles ausprobiert und dieses Rezept gefällt mir am besten. Erstaunlich ist, dass ich vor wenigen Tagen mit einem Geflügelzüchter sprach, der in seiner eigenen Gastronomie um die 200 Gänse pro Saison brät. Sie meinte, dass die klassische Form der Zubereitung noch die besten Ergebnisse bringt und ja, recht hatte sie!

Anbei ein kleines Foto der Ente, die uns gestern sehr viel Freude bereitet hat.

Beste Grüße
Dr. Voß

ente2.jpg
Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor

Hammer Herr Dr. Voß 😉 Wir freuen uns riesig darüber. Sieht saugut aus! Viel freude weiterhin mit unserem Rezept!

Michael
9 Monate zuvor

Hallo,

bei den Ritscheknödeln steht dabei “250g bayerischer Knödelteig”.
Gibts dazu auch ein Rezept, welches hierfür verwendet wurde?

Vielen Dank

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Michael

Hi Michael, wir haben hier tatsächlich fertigen Teig aus dem Supermarkt genommen. Den kriegst du fast nicht besser hin, selbstgemacht, zumal du ja die Kartoffeln dann sogar noch manuell schwefeln müsste. Also einfach kaufen 🙂

Meloni
9 Monate zuvor

Ich würde den Kartoffelteig gern selbst machen. Besteht der bayrische kartoffelteig nur aus mehlig kochenden Kartoffeln oder kommt da noch was dazu?

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Meloni

Hey Melle, nimm am besten einen fertigen aus dem Supermarkt. Den kriegst du selbst nicht besser hin, zumal du sonst auch die Kartoffeln noch schwefeln müsstest. Ich kann’ dir leider nicht genau sagen, welche Kartoffelart hier verwendet wird.
Liebe Grüße,
David von Fleischglück

Meloni
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Welchen Kartoffelteig kannst Du denn empfehlen?

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Meloni

Nimm den von Burgis – mit dem hab ich gute Erfahrungen gemacht.

Arne
9 Monate zuvor

Hey, ihr gebt im Text an den Deckel abzunehmen, jedoch kommt der Deckel im Video wieder drauf. Wie ist es richtig für eine krosse Haut? Und ist die Temperatur Ober- Unterhitze oder Umluft?

Vielen Dank für die Aufklärung vorab;)

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Arne

Hey Arne – richtig ist das, was im Rezept hier steht: Deckel abnehmen am Ende. Wir haben das mit Umluft gemacht – das sollte wunderbar klappen 🙂

Liebe Grüße,
David

Simon
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Hi,

also nach 1h den Deckel drunten lassen, auf 180°C (Umluft) erhöhen und gelegentlich übergießen? Habe ich das richtig verstanden?

Gruß

Simon

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Simon

Hi Simon – genau so wird’s gemacht! DIe letzten 30 Minuten würde ich die Haut dann noch etwas trocknen lassen.

Michael
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

5 stars
Hallo, ein tolles Rezept. Vielen Dank dafür.

Was genau meint ihr mit Haut trocknen lassen?

Gruß
Micha

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Michael

Einfach die letzten 30 Minuten nicht mehr übergießen, damit die Haut noch etwas abtrocknet, dann bekommt sie mehr Knusper-Faktor.

Astrid
9 Monate zuvor

Ich habe noch nie Ente gemacht (weil ich die nicht mag), aber mein Mann wünscht sie sich schon lange zu Weihnachten. Dieses Rezept hört sich gut an, ich werde das versuchen nachzukochen.
Wo bekomme ich Schildkröten-Gewürz (noch nie davon gehört), bzw. was kann ich alternativ nehmen, ich glaube nicht, dass sowas in der Schweiz erhältlich ist.

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Astrid

Hallo liebe Astrid, tatsächlich gibt’s das quasi nirgends auf dem Markt, das ist quasi eine Eigenkreation von Lucki. Ihr könnt das einfach selbst “nachbasteln” oder weglassen – die Ente wird trotzdem hammermäßig schmecken.
Liebe Grüße,
David

Evelyn Schäfle
9 Monate zuvor

Kann leider turtelgewürz nicht finden

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor

Hi Evelyn: Tatsächlich gibt’s das quasi nirgends auf dem Markt, das ist quasi eine Eigenkreation von Lucki. Ihr könnt das einfach selbst “nachbasteln” oder weglassen – die Ente wird trotzdem hammermäßig schmecken.
Liebe Grüße,
David

Rainer B.
9 Monate zuvor

5 stars
Wir möchten das Rezept für die Weihnachtsgans verwenden. Leider finden wir nicht die Zusammensetzung des Schildkröten Gewürzes.

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

he Rainer! Siehe Antworten auf die vorherigen Fragen 🙂

Rainer B.
9 Monate zuvor

He David !
Ich hätte nicht nach der Zusammensetzung des Schildkröten Gewürzes gefragt, wenn der Lucki nicht in Minute 14 des Videos angekündigt hätte dies ans Ende des Rezeptes zu schreiben. Schade, das hat mich echt neugierig gemacht.

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

Hey Rainer – du hast total recht. Ich frag ihn jetzt, dann melde ich mich!

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

Hey Rainer, du hast recht. Ich frag ihn direkt mal!

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

Hey Rainer, schau mal hier – hat Lucki eben geschickt:
https://www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/salz-pfeffer-senf-gewuerze-aromen-trockengemuese/subkategorie/gewuerzgarten/detail/gewuerze-kraeuter-salze/produkt/gewuerzgarten-schildkroeten-kraeutergewuerz-in-gewuerzkochbeuteln-21-g-6-x-3-5g_31694.html

Rainer B.
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Hey David, danke für die schnelle Antwort. Es war dann auch einfach zu finden 👍😀

Rainer B.
8 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

5 stars
Inzwischen habe ich 3 Gänse nach dem Rezept zubereitet, sowohl im Backofen mit Umluft wie auch auf dem Keramikgrill. Das Ergebnis war jedesmal spitzenmäßig. Danke für dieses tolle Rezept.

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
8 Monate zuvor
Reply to  Rainer B.

Rainer, das freut uns riesig! Vielen lieben Dank!

Ralf
9 Monate zuvor

Ich hätte da auch noch eine Frage zum Rezept. Nach meinen Recherchen nach Enten Braten hab ich Euer Rezept und Video gefunden und macht mich am meisten an nach zu kochen. Es einzige was sich mir nicht ganz erschließt aus dem Rezept ist die Soße. Wenn ich es gesamte Gemüse samt Sud im Mixer mixe, wird die Soße dann nicht zu fett weil ja das ganze Fett von der Ente in den Sud kommt. Wenn ich die Soße einen Tag abkühlen lassen könnte und am nächsten Tag das Fett abschöpfen würde wäre die Soße bestimmt perfekt nach meinem Verständnis. Aber… Weiterlesen »

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Ralf

Hey Ralf, das stimmt schon – die Sauce ist sehr reichhaltig. Aber gerade das Fett macht hier den Unterschied, weil es wahnsinnig viel Geschmack transportiert und auch selbst Aroma bringt. Beim Aufmixen mit dem Gemüse emulgiert das Fett, sprich: Die Sauce ist glatt und hat keine Fettaugen. Auch beim Kühlen trennt sich das Fett nicht. Bei der passierten Sauce, wo nichts püriert wird, könnte das klappen mit dem Trennen.

Liebe Grüße,
David

Ralf
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Vielen Dank David.
Ich denk ich versuche mal beide Soßen.
Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ich hab mir gedacht ich hol den Bratenanatz so 10 bis 20 Minuten vorher raus ( 60° Kerntemperratur?! ) und bereite die Soßen vor und gare die Ente im Backofen auf einem Gitterrost weiter bis zu einer Kerntemperratur von 75° .
Ich wünsche Euch auch allen viel Spaß beim nach kochen und ein schönes Weihnachtsfest und vor allem Gesundheit.
LG Ralf

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Ralf

Hey Ralf! Guter Ansatz! Bedenke, dass es von 60 auf 75 Grad nochmal +-1h dauert. Am Ende steigt die Temperatur relativ langsam. Aber klappt auf jeden Fall so. Wir wünschen einen guten Appetit und frohe Weihnachten!

Roland Schlögl
9 Monate zuvor

5 stars
Servus, sehr interessant und bestimmt sehr lecker. Wie im Video angesprochen, Geheimtipp!
Schildkrötengewürz:
Wie wird es hergestellt, Zutaten, Mengenverhältnis? Wie viel Gramm gebt Ihr in ein Säckchen?
Ich kann da leider nix finden.
Lucki meinte in der Videobeschreibung findet man dies.
Vielen Dank

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor

Hey Roland, wir haben Lucki nochmal gefragt und sagen euch Bescheid, sobald er es uns aufgeschrieben hat!

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Hey Roland, schau mal hier:
https://www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/salz-pfeffer-senf-gewuerze-aromen-trockengemuese/subkategorie/gewuerzgarten/detail/gewuerze-kraeuter-salze/produkt/gewuerzgarten-schildkroeten-kraeutergewuerz-in-gewuerzkochbeuteln-21-g-6-x-3-5g_31694.html

Tim
9 Monate zuvor
Reply to  David Seitz

Ich wollte das Schildkrötengewürz nach diesem Rezept mischen ist das richtig von der Zusammensetzung her ?

SCHILDKRÖTENGEWÜRZ: 
1 Msp. Kümmel
1sm Zweig Thymian   
1 Msp. Majoran   
1 Msp. Fenchel   
1 Msp. Curry   
1 geh. TL Koriandersamen   
1 geh. TL Senfkörner   
3 Gewürznelken   
50 Schwarze Pfefferkörner   
30 Weisse Pfefferkörner   
1 Msp. Origano

Quelle
http://www.rezepte-guru.de/show.php/28896_Gulaschsuppe_(Witzigmann).html

Last edited 9 Monate zuvor by Tim
Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Tim

Yes – das kommt Luckis Variante sehr nahe!

Steffi
9 Monate zuvor

Hallo! Super-Rezept. Vor allem die Ritscheknödel hören sich saugut an! Kann ich die Knödel vormittags vorbereiten und im Kühlschrank bis kurz vor dem Kochen/Essen aufbewahren oder zerfallen sie dann eher? Danke und liebe Grüße!

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Steffi

Frisch ist besser, weil du sie ja quasi nochmal aufkochen müsstest. Die Gefahr, dass sie zerfallen, ist dann schon recht groß. Alternativ halt in der (ungeliebten) Mikrowelle warm machen.

Melanie Mach
9 Monate zuvor

Also es ist jetzt 03.29 Uhr (wurde von meinen träumenden Kindern geweckt), wo ich mir dieses Video angeschaut habe und am liebsten würde ich nun in die Küche gehen und ein Enterl kochen…Dieses Menü werde ich nach euren Rezepten zu Weihnachten kochen. Und ich kann nur sagen :,,Ich hatte den Geruch in der Nase und bekomme ihn nicht mehr weg”🙈.

Ich wünsche euch noch eine gute Nacht, denn ich versuche noch bis 5.30uhr zu schlafen, bis mein Wecker wieder läutet…… wahrscheinlich träume ich nun von einer knusprigen, saftigen 🦆.

LG aus dem sonnigen Burgenland

PS: Ein tolles Video!!!

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Melanie Mach

Hammer Melanie! DAs freut uns wahnsinnig! Sag uns dann, wie’s geworden ist!

Lutz
9 Monate zuvor

Moin,
der Metzger meines Vertrauens rief mich grade an, dass bei meiner Ente was schief gelaufen ist. Der Bauer hat sie Ihm nicht als ganze Ente, sondern bereits zerteilt geliefert.
Frage: kann ich die zerlegten Stücke dennoch so zubereiten? Und wenn ja, würdet ihr die einzelnen Stücke über Nacht dann mit Orange, Apfel, Beifuß etc. marinieren (die ich die Ente ja nicht mehr füllen kann um den Geschmack rein zu bekommen?)
Vielen Dank für eine kurze Antwort.
Frohe Weihnachten

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
9 Monate zuvor
Reply to  Lutz

Hey Lutz, ja das geht grundsätzlich, aber die Garzeit wird sich reduzieren – also achte darauf, dass du die Kerntemperatur im dicksten Stück kontrollierst. Bei 75 Grad ist dann Schluss.
Liebe Grüße,
David

Renate Röder
9 Monate zuvor

5 stars
Ich habe heute das Rezept ausprobiert, was soll ich sagen es ist einfach perfekt geworden. Normal bleibt was übrig aber meine Familie hat heute alles ratzeputz aufgegessen. Ist es möglich dieses Rezept auch bei der Gans anzuwenden? An diese traue ich mich nicht so besonders ran, lieber habe ich unsere Gänse verkauft. Vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben. Liebe Grüße Renate

Susann
9 Monate zuvor

Ich fänd das Rezept auch richtig gut. Allerdings war die Ente nach 3 h weder kross noch durch. Nur gut gebräunt und sehr zäh. Weiß nicht, was ich falsch gemacht hab. Grüße Susann

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
8 Monate zuvor
Reply to  Susann

Hi Susann, war der Deckel denn die meiste Zeit geschlossen und genuf Flüssigkeit im Bräter?

Helmut Windhager
9 Monate zuvor

2 stars
Ich bin vorab gesagt, Österreicher. Habe heute alles nach Rezept vorbereitet, leider auch das Blaukraut oder Rotkraut, wie wir sagen. Hab es immer zwischendurch gekostet, aber ich weiß nicht, ob ich das so servieren kann morgen. Ich mache öfter Rotkraut, aber dieses Rezept, bzw. der Geschmack, der dabei herauskommt, ist wirklich mehr als eigenartig ich weiß nicht, ob und wie ich das morgen noch retten kann..ich hoffe, die Ente, die ich heute einmariniert habe, schmeckt besser…

Helmut Windhager
8 Monate zuvor

5 stars
Muss meinen gestrigen Kommentar etwas revidieren.Das Blukraut konnte ich mit 1,5 Suppenwürfel retten. Schmeckt jetzt wirklich gut. Und die Ente sensationell. Jetzt volle Punktezahl!

Nina
8 Monate zuvor

Natürlich dieses Rezept, koche es gerade nach!!

Daniel
8 Monate zuvor

4 stars
Guten Abend,
habe soeben das Rezept nachgekocht (außer die Knödel – da habe ich mein eigenes Rezept).
Das Blaukraut war wirklich ein Gedicht!
Die Ente war geschmacklich auch gut, allerdings ist sie mir hoffnungslos übergart…
Evtl. sollte man im Rezept ein ungefähres Gewicht der Ente abgeben.
Meine Ente war 2kg schwer und schon nach der ersten Stunde bei 140°C fertig… musste sie dann noch knusprig fertig machen. Zum Schluss hatte ich eine Kerntemperatur von knapp 85°C -> leider viel zu trocken. Mit genügend Soße konnte ich die Ente aber noch einigermaßen retten.

Admin
David Seitz(@davidfleischglueck-de)
8 Monate zuvor
Reply to  Daniel

Hi Daniel, das tut uns Leid. Wir ergänzen das im Rezept. Hattest du genügend Flüssigkeit im Bräter? Das senkt die Temperatur deutlich, da ja speziell der Teil der Ente “unter Wasser” nie über 90 Grad abbekommt. Wie auch immer: Die nächste Ente wird perfekt!